Kontrolle des Vogels mittels GPS

Viele Greifvögel nutzen aufsteigende, warme Winde zum Fliegen. Solche Winde nennt man «Thermik». Wie auf einer Säule aus Luft gleiten die Vögel fast ohne einen Flügelschlag dahin. Dabei ziehen sie oft weite Kreise hoch am Himmel.

Um den Standort des Vogels immer unter Kontrolle zu haben, lässt sich am speziell dafür angefertigten Geschüh – Ledermanschette am Fuss – ein kleiner GPS-Sender anschrauben. Dieser ist nur 9 Gramm schwer – gleich wie ein «2-Fränkler».

Im Flug ist dieser Sender kaum sichtbar und stört den Vogel nicht im Geringsten.

Diese Aufzeichnung während eines Spaziergangs mit Dragon-Fly zeigt, dass er immer wieder kleine Ausflüge auf Bäume im Wald und auf die Pfosten der Zäune macht, aber auch mal eine Pause auf der Wiese.

Ein ganz anderes Bild von BB’s Flug während eines Trainings. Der Falkner (roter Punkt) lockt mit einem Federspiel den Falken an. Im letzten Moment zieht er den Köder weg, so dass BB zu einem neuen «Angriff» startet. In diesem Fall waren es 11 Versuche.

Auf dem Handy oder Tablet werden auch verschiedene Parameter aufgezeichnet, wie die geflogene Distanz, die Höchstgeschwindigkeit, die maximale Flughöhe etc.
Es ist spannend und beruhigend zugleich, wenn man jederzeit weiss, wie sich der Vogel verhält und wo er ist.